UNSERE LEISTUNGEN

Alle Leistungen auf einen Blick!

Ästhetische Zahnheilkunde

Ästhetische Zahnheilkunde gehört zum ganzheitlichen Konzept unserer Praxis. Sie ist kein eigenes Teilgebiet der Zahnmedizin, sondern eine Selbstverständlichkeit.

Die Ästhetische Zahnheilkunde ermöglicht eine Fülle von Verschönerungen und Formkorrekturen, etwa durch Veneers, Inlays, Kronen oder Brücken. Stets gilt jedoch: Die Voraussetzung für Beständigkeit ist gesundes Zahnfleisch. Dafür hat die Zahnmedizin den Begriff »rote Ästhetik« geprägt. Denn erst die Harmonie zwischen roter und weißer Ästhetik – schönes Zahnfleisch und makellose Zähne – führt zu einem perfekten Ergebnis.

Unser Ziel im Bereich der ästhetischen Zahnmedizin ist es, mit schön geformten und farbgestalteten Zähnen Ihr Lächeln natürlich, gesund und vital wirken zu lassen.

In unserer Praxis bieten wir folgende Leistungen im Bereich der ästhetischen Zahnmedizin an:

  • Zahnfarbene Füllungstechniken, wie z. B. Kunststofffüllungen oder CAD/CAM-gefertigte Keramik- oder Kunststoffinlays

  • Kronen, Teilkronen und Brücken aus Vollkeramik oder Verblendmetallkeramik

  • Veneers (Verblendschalen) aus Keramik oder Kunststoff

  • Professionelle Zahnreinigung

  • Zahnschmuck


Veneers
Veneers sind hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschalen, die hauptsächlich auf Frontzähne geklebt werden. Sie ermöglichen es, leichte Zahnfehlstellungen oder Zahnlücken, aber auch Zahnverfärbungen zu korrigieren. Die sichtbaren Zahnoberflächen erhalten somit ein optimiertes Aussehen. Die individuell angefertigten Halbschalen haften mit speziellem Klebstoff auf der von außen sichtbaren Zahnoberfläche und verdecken so fehlerhafte Zahnstellungen, Lücken, Verfärbungen und Frakturen.

Inlays
Ein Inlay ermöglicht es, Zahnschäden auf der Innenseite des Zahnes zu behandeln und den Zahn gleichzeitig am Leben zu erhalten. Der Zahn wird zunächst präpariert, das kariöse Zahnmaterial entfernt. Ein Abdruck der Zähne wird erstellt und an das Labor geschickt. Das fertige Inlay wird auf den beschädigten Zahn geklebt oder zementiert. Es sorgt damit für einen dichten Verschluss der Zahnoberfläche und eine Stabilisierung des Zahnes.

Bleaching (Zahnaufhellung)
Im Laufe der Jahre können Zähne ihre natürliche Zahnfarbe verlieren. Auslöser hierfür können Nikotinkonsum oder zahnfärbende Nahrungsmittel wie z. B. Kaffee, Tee oder Rotwein sein. Es entstehen Verfärbungen oder Flecken, die durch eine professionelle Zahnreinigung nicht entfernt werden können. Vielen Menschen ist es jedoch wichtig, nicht nur gesunde sondern auch strahlend weiße Zähne zu besitzen.

Auch einzelne Zähne, die sich bspw. durch eine vorausgegangene Wurzelkanalbehandlung verfärbt haben, können individuell wieder aufgehellt werden.

Prophylaxe

Die Bezeichnung Prophylaxe umfasst alle vorbeugenden Maßnahmen, um Erkrankungen der Zähne und des Zahnhalteapparates, also Karies und Parodontitis, zu verhindern. Mit nur minimalem Aufwand ist es heute möglich, ein Leben lang ohne Füllungen und Zahnersatz auszukommen. Durch verantwortungsvolle Prophylaxe lassen sich nicht nur spätere Folgen und damit verbundene Kosten vermeiden: Auch das Risiko für andere Leiden, etwa des Herz-Kreislauf-Systems, sinkt. Daher empfehlen wir die regelmäßige professionelle Zahnreinigung (PZR).

Was passiert bei einer PZR?
Die professionelle Zahnreinigung (PZR) geht deutlich über das hinaus, was jeder Mensch täglich selbst erledigen kann. Das speziell ausgebildete Prophylaxe-Team entfernt dabei komplett alle nicht sichtbaren weichen und mineralisierten Zahnbeläge oberhalb und unterhalb des Zahnfleisches, sowohl mit Handinstrumenten als auch mit Ultraschallgeräten. Eventuell verbleibende Verfärbungen auf den Zahnoberflächen werden mit Hilfe eines Pulverstrahlgerätes anschließend entfernt. Die Zahnoberflächen werden abschließend mit einer Prophylaxepaste poliert und es wird ein Fluoridlack zum Schutz des Zahnschmelzes aufgetragen.

Zahnerhaltung

In der modernen Zahnheilkunde steht der Erhalt der eigenen Zähne im Vordergrund! Schließlich sind gesunde Zähne Voraussetzung für ein genussvolles Leben. Um dies dauerhaft zu gewährleisten, bieten wir in unserer Praxis verschiedene Behandlungen an.

Dazu zählen unter anderem:

  • Professionelle Zahnreinigung

  • Zahnfüllungen mit verschiedenen Werkstoffen

  • Moderne Methoden der Wurzelkanalbehandlungen

  • Parodontologie

Parodontitisbehandlung

Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, die durch eine Ansammlung von Bakterien (Plaque) hervorgerufen wird. Sie wird oft über einen langen Zeitraum hinweg nicht bemerkt, da die Patienten meistens keine Beschwerden haben. Deshalb dürfen Warnzeichen wie z. B. Zahnfleischbluten, Schwellungen des Zahnfleisches, lockere Zähne, Rückgang des Zahnfleisches und „länger“ werdende, schmerzempfindlichere Zähne nicht übersehen werden.

Selbsttest - Wie gesund ist Ihr Zahnfleisch?

Risikofaktoren für die Entstehung einer Parodontitis sind neben genetischen Faktoren Diabetes, Stress, Übergewicht und ganz besonders das Rauchen. Unbehandelt kann eine Parodontitis durch fortschreitenden Abbau des Zahnhalteapparates und des den Zahn umgebenden Knochens zu Zahnverlust führen. Selbst das Risiko für Herzerkrankungen kann sich erhöhen. Um dies zu verhindern, sollten Sie regelmäßig Termine zur Kontrolle vereinbaren, damit u.a. kontinuierlich die Tiefe Ihrer Zahnfleischtaschen gemessen werden und so rechtzeitig ein Fortschreiten der Krankheit erkannt und behandelt werden kann.

Ziel der Parodontitistherapie ist eine langfristige Infektionskontrolle. Dabei wird dafür gesorgt, die Zahnfleischtaschen so stabil wie möglich zu halten und die Bakterienflora positiv zu beeinflussen. Rückgängig gemacht werden kann der krankhafte Prozess einer Parodontitis zwar nicht, allerdings kann er nachhaltig gestoppt werden.

Endodontie

Die Endodontie, Endodontologie oder auch Zahnwurzelbehandlung genannt, beschäftigt sich in erster Linie mit der Vorbeugung und Therapie von Erkrankungen der inneren Gewebe im Zahn (Pulpa).

Die Ursachen für erkrankte Wurzelkanäle sind vielfältig. So können tiefe und unerkannte Karies, wiederholte Behandlungen an demselben Zahn, Zahn- und Wurzelrisse oder Unfallverletzungen die Ursache sein. Bemerkbar macht sich die Entzündung des Zahnnervs (Pulpitis) meist durch extreme (Aufbiss)-Empfindlichkeit des betroffenen Zahnes, Farbveränderung der Zahnkrone, pochende Schmerzen oder Schwellung des Zahnfleisches.

Die endodontische Behandlung umfasst Maßnahmen zur Rettung der Pulpa und – falls dies nicht mehr möglich ist – zur Wiederherstellung gesunder Verhältnisse im Wurzelkanal und den angrenzenden Geweben nahe der Wurzelspitze. Dabei werden alle Weichgewebsreste aus dem Wurzelkanal entfernt, dieser gereinigt und desinfiziert und abschließend bakteriendicht verschlossen, um das Eindringen neuer Erreger zu unterbinden.

Das Ziel liegt in der Erhaltung des Zahnes sowie dem dauerhaften Schutz des Körpers vor Beschwerden, die durch ein erkranktes Gebiss entstehen können.

Zahnersatz

Im besten Fall begleiten Ihre eigenen Zähne Sie ein Leben lang. Dieser Idealzustand ist jedoch nicht immer zu verwirklichen. Heutzutage bedeuten weitgehend zerstörte Zähne oder kompletter Verlust aber keine gesellschaftliche Einschränkung mehr: Die moderne Zahnmedizin ist in der Lage, selbst mit einer Totalprothese Ästhetik und Funktion wiederherzustellen und so die Lebensqualität zu sichern.

Generell wird in der zahnärztlichen Prothetik zwischen herausnehmbarem und festsitzendem Zahnersatz unterschieden.

Bei herausnehmbarem Zahnersatz wird zwischen Teil- und Total- bzw. Vollprothesen unterschieden. Generell bietet herausnehmbarer Zahnersatz den Vorteil, dass er sich erweitern lässt, wenn ein eigener Zahn entfernt werden muss. Weiterhin müssen die eigenen verbleibenden Zähne wenig oder kaum beschliffen werden.

Teilprothesen
Teilprothesen können kleinere oder auch größere Zahnlücken in einem Kiefer schließen. Durch Halteelemente werden sie an vorhandenen Zähnen befestigt. Hierfür stehen verschiedene Befestigungselemente zur Verfügung. Von einfachen Klammern bis hin zu Präzisionselementen im Sinne von Teleskopen und Geschieben.

Totalprothesen
Totalprothesen bestehen aus zahnfleischfarbenem Kunststoff, in den Kunststoffzähne eingebracht sind. Ihren Halt bekommt die Vollprothese auf Grund von Saugkräften, die durch den Speichel entstehen. Vollprothesen kommen zum Einsatz, wenn alle Zähne fehlen oder nur noch wenige vorhanden sind.

Festsitzender Zahnersatz
Der festsitzende Zahnersatz kommt der natürlichen Zahnsituation am nächsten und kann somit die normale Kau- und Sprachfunktion fast vollständig wiederherstellen. Der Zahnersatz wird an vorhandenen Zähnen befestigt; dabei wird die Kaukraft von einem benachbarten Zahn übertragen. Zum festsitzenden Zahnersatz zählen Brücken, Kronen und Veneers.

Brücken
Als Brücke bezeichnet man festsitzenden Zahnersatz, der es ermöglicht, einen oder mehrere fehlende Zähne zu ersetzen. Grundsätzlich können Zahnlücken fast jeder Größe damit geschlossen werden. Die Befestigung erfolgt dabei über die benachbarten, überkronten Zähne. Das Einsetzen von Brücken erfordert im Vergleich zum Einsatz von Implantaten keinen chirurgischen Eingriff.

Onlays/Teilkronen
Ein Onlay ist eine Füllungstherapie zur Versorgung defekter, geschwächter Kauflächen und Zahnwände. Es kommt dann zum Einsatz, wenn Zahnhöcker und Kauflächen in die Versorgung mit einbezogen werden müssen, da der Schaden für eine Füllung oder ein Inlay bereits zu groß ist.

Bei Onlays handelt es sich um Zahnfüllungen aus Metall, Keramik oder Komposit. Sie werden im zahntechnischen Labor individuell hergestellt und mit speziellen Befestigungsmaterialien im Zahn fixiert. Dieser muss zuvor vom Zahnarzt in bestimmter Technik präpariert bzw. beschliffen werden. Ein Onlay ist gegebenenfalls eine Alternative zu einem Zahnimplantat - mit dem Vorteil, dass auf diese Weise Teile der gesunden Zahnsubstanz erhalten bleiben.

Kronen
Ist die Zerstörung eines Zahnes durch sehr tiefe Karies weit vorangeschritten, oder besteht auf Grund von Beschädigungen die Gefahr, dass dieser auseinanderbricht, ist es häufig nicht mehr möglich, den Zahn mit einer Füllung dauerhaft stabil wiederaufzubauen. Mit Hilfe einer Krone können jedoch Form und Ästhetik wiederhergestellt werden. Diese umfasst Teile oder den gesamten in die Mundhöhle ragenden Bereich des Zahnes und gibt ihm so seine Stabilität wieder. Annähernd natürliches Aussehen im sichtbaren Bereich und ausreichende Stabilität werden auf diese Weise erreicht.

Es gibt verschiedene Arten von Zahnkronen. So werden je nach Ausgangssituation und Anforderung Teilkronen, Verblendkronen oder Vollkeramikkronen eingesetzt. Es kommen teils ganz unterschiedliche Werkstoffe wie Edelmetalle (z.B. Gold) und Keramiken zum Einsatz.

Metallfreier Zahnersatz
Mit Zirkonoxid steht jetzt eine High-Tech-Keramik zur Verfügung, die sich schon in vielen Extremsituationen bewährt hat. Hitzeschilde im Space Shuttle, Bremsscheiben in Sportwagen und Kugelköpfe künstlicher Hüftgelenke. Und seit über 10 Jahren gibt diese High- Tech-Keramik der prothetischen Versorgung in der Zahnmedizin ein völlig neues Bild.

Implantologie

Seit dem Jahr 1965 (Branemark) kommen künstliche Zahnwurzeln, so genannte Implantate, anstelle von fehlenden Zähnen zum Einsatz. Sie werden im Kieferknochen verankert und dienen als Basis für Kronen, Brücken oder Halteelemente für Prothesen. Schäden an gesunden Zähnen, die durch Beschleifen entstanden, gehören nun der Vergangenheit an. Auch als Alternative zu herausnehmbaren Prothesen haben sich Implantate bestens bewährt. Nach Schätzungen werden alleine in Deutschland heutzutage über eine Mio. Zahnimplantate pro Jahr in Patientenkiefern verankert. Bis auf wenige Ausnahmen bestanden bislang fast alle aus Titan. Mehr und mehr kommen heutzutage metallfreie Materialien zum Einsatz.

Die Implantologie ist die modernste und fortschrittlichste Methode Zähne zu ersetzen, dabei ist es unerheblich, ob einer oder mehrere Zähne fehlen. Der Erfolg der Implantologie hängt vor allem von einer guten Mundhygiene sowie regelmäßigen Kontrollen ab. Wenn alle Faktoren erfüllt sind, können die Implantate ein Leben lang halten. Implantate übernehmen die Aufgabe der natürlichen Zahnwurzeln, der Körper nimmt sie nahezu wie eigenes Gewebe an.

Welche Vorteile haben Implantate?

  • Im Vergleich zu herkömmlichem Zahnersatz ist kein Beschleifen der gesunden Nachbarzähne nötig.

  • Es wird kein Knochen abgebaut, wie es bei fehlenden Zähnen passieren würde.

  • Implantate stellen hinsichtlich Funktion, Haltbarkeit und natürlichem Aussehen die optimale Versorgung dar.

  • Implantate ermöglichen festen Prothesenhalt und somit die komfortabelste Versorgung.

  • Durch die vielseitigen Kombinationsmöglichkeiten (Einzelimplantat, Pfeilerkonstruktion, etc.) bieten Implantate bei nahezu allen prothetischen Fragestellungen eine hochwertige Lösung.

Kann jeder ein Implantat bekommen?
Man kann heute nahezu jedem Patienten eine Implantation ermöglichen. Die wichtigste Voraussetzung stellt ausreichendes Knochenvolumen dar, damit das Implantat einen festen Halt hat. Abgesehen von gibt es Personengruppen, bei denen Implantationen mit höheren Risiken verbunden sind, z. B. Personen mit starken Gesundheitseinschränkungen, Alkohol- oder Drogenabhängige sowie Raucher.

Was passiert bei nicht ausreichendem Knochenvolumen?
Ist nicht ausreichend Knochen vorhanden, kann dieser künstlich aufgebaut bzw. das bereits bestehende Knochenvolumen verstärkt werden. Im Unterkiefer geschieht das durch so genannten Knochenaufbau (Augmentation): Dabei wird entweder aus geeigneten Bereichen Knochen entnommen oder es werden Knochenersatzmaterialien verwendet. Im Oberkiefer ist manchmal ein Sinuslift nötig. Dabei wird die Schleimhaut der Kieferhöhle angehoben, um bessere Verhältnisse für das Implantat zu schaffen.

Wo findet die Implantation statt?
Die Behandlung findet ambulant in unserer Praxis statt.

Ist die Operation schmerzhaft?
Der eigentliche Eingriff findet in der Regel ambulant statt und wird unter lokaler Betäubung durchgeführt. In den meisten Fällen werden keine Schmerzen während und nach der Behandlung auftauchen.

Wieviel kostet eine Implantation?
Die Kosten einer Implantatbehandlung hängen von vielen Faktoren ab. Die Kosten werden je nach Zahl der einsetzbaren Implantate, je nach der Schwierigkeit der Behandlung und je nach der Qualität des Zahnersatzes kalkuliert. Vor der Behandlung wird Ihnen ein individueller Kostenvoranschlag überreicht.

CEREC® – Vollkeramik Restauration

Was ist CEREC®?
Die Abkürzung CEREC® steht für „CEramic REConstruction“ – die Zahnrestauration mit keramischem Zahnersatz in nur einer Sitzung.

Das CEREC®-Verfahren ist computergestützt und ermöglicht die Herstellung von hochpräzise gefertigtem, vollkeramischem Zahnersatz, dessen Haltbarkeit vergleichbar mit einer Goldrestaurationen ist. Das CEREC®-System aus digitaler Kamera, Computer und spezieller Schleifeinheit macht die Erstellung von Veneers, Keramik-Inlays oder -Kronen wesentlich einfacher, schneller und präziser. CEREC® ist das einzigartige CAD/CAM -System für patientenindividuelle vollkeramische Restaurationen in einer Sitzung.

Restaurationsmöglichkeiten:

  • Vollkeramische Inlays/Onlays

  • Kronen im Front- und Seitenzahnbereich, Teilkronen

  • Brücken

  • Veneers (Keramikschalen)

  • Amalgamsanierung

Amalgamsanierung

Amalgam galt lange Zeit als preisgünstiger, einfach zu verarbeitender und langlebiger Füllungswerkstoff. Auf Grund dieser Eigenschaften wird Amalgam von den Krankenkassen als Füllmaterial für eine zahnmedizinische Standardversorgung festgesetzt.

Seit Jahren wird nunmehr kontrovers diskutiert, ob Amalgam schädlich für den Körper ist. Fakt ist, dass Amalgam zu rund 50 % aus Quecksilber besteht, und dies möglichst nicht in den menschlichen Körper gelangen sollte. Personen mit Amalgamfüllungen haben durchschnittlich eine höhere Quecksilberkonzentration im Blut und in den Organen, da unter anderem durch Kauen laufend kleine Mengen an Quecksilber freigesetzt werden.

Deshalb behandeln wir kariöse Defekte vorzugsweise mit Komposit, Keramik oder Gold – für die Gesundheit unbedenklich, langlebig und darüber hinaus ästhetisch ansprechender. Bei einer Amalgamsanierung entfernen wir die alten Füllungen auf schonende Weise und ersetzen sie durch diese zeitgemäßen Materialen.

Kinderzahnheilkunde

Gerade bei kleinen Patienten ist eine besonders sensible Herangehensweise gefragt. Unser Ziel ist es, den ersten Besuch des Kindes so angenehm wie möglich zu gestalten und ihn zu einem positiven Erlebnis werden zu lassen. Oberste Priorität hat dabei der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zwischen Kind und behandelndem Arzt, damit die Behandlung in angstfreier Atmosphäre stattfinden kann.

Die Eltern spielen dabei eine entscheidende Rolle. So sollten Kinder spielerisch an das Thema Zahngesundheit herangeführt werden. Empfehlenswert ist es, das Kind zum eigenen Kontrolltermin mit in die Praxis zu nehmen, damit es die Atmosphäre kennenlernt und der Zahnarztbesuch nach und nach zur Normalität wird.

Computernavigierte Implantologie (Guided Surgery)

Minimales Risiko, maximaler Erfolg
Neben den konventionellen Verfahren kommen immer mehr digitale bildgebende, sog. virtuelle Verfahren bei der Zahnimplantation zum Einsatz. Sie erlauben eine dreidimensionale Abbildung der individuellen anatomischen Zahn- und Kieferverhältnisse und geben damit Aufschluss über Qualität und Quantität des vorhandenen Knochens, den individuellen Nervenverlauf im Unterkiefer und die Lage der Kieferhöhlen im Oberkiefer. Voraussetzung für diese navigierte Implantatplanung ist die Anfertigung eines Computertomogramms (CT-Aufnahme) oder eines digitalen Volumentomogramms (DVT-Aufnahme) des Kiefers. Ein extra dafür entwickeltes Computerprogramm wandelt die durch einen Computer generierten Aufnahmen in ein dreidimensionales Bild um.

Anhand dieser Bilder kann nun der Implanteur Länge, Durchmesser, Neigung und optimale Positionierung der Implantate planen. Aus diesen Daten wird vom Chirurgen ein Modell des Kiefers erstellt, das einerseits zur Herstellung der Bohrschablone für den operativen Eingriff und andererseits zur Herstellung des sofort nach der Implantation einzusetzenden Zahnersatzes dient.

Vorteile der 3D-navigierten Implantologie:

  • Die dreidimensionale Vorgehensweise bietet mehr Sicherheit, vor allem bei komplizierten Kieferverhältnissen.

  • Ein minimalinvasiver Eingriff ist für den Patienten die schonendste und verträglichste Vorgehensweise und resultiert in einer kürzeren Dauer des chirurgischen Eingriffs und einer schnelleren Wundheilung.

  • Durch eine dreidimensional navigierte Vorgehensweise kann die prothetische Erstversorgung sofort nach der Implantatsetzung erfolgen.

Laser

Die „neue“ Laserzahnheilkunde – HighTech in der Praxis.
Der Laser hat sich in der modernen Zahnmedizin als Behandlungsinstrument bewährt – in unserer Praxis ist er nicht mehr wegzudenken. Mit seiner Hilfe eröffnen sich neue Behandlungsmethoden, bestehende Therapien können sinnvoll ergänzt werden.

Was steckt eigentlich hinter dieser Technologie?
Der Laser stellt eine besondere Art der Lichtquelle dar, sein Strahl ist sehr energiereich. Daher kann er u. a. auch zur Bearbeitung und Behandlung von Gewebe verwendet werden. Im Mund gibt es allerdings zahlreiche Arten von Gewebe, z. B. Weichgewebe an Zahnfleisch, Mundschleimhaut und Lippenbändchen. Daneben gibt es noch Hartgewebe in Form von Zähnen und Kieferknochen. Lasergeräte senden Licht mit unterschiedlicher Wellenlänge aus. Je nach Einsatzgebiet erzielt das Laserlicht den gewünschten Behandlungseffekt.


Einsatzbereiche

  • Parodontitisbehandlung
  • Chirurgische Einsatzmöglichkeiten des Lasers
  • Wurzelbehandlung (Desinfektion)
  • Desensibilisierung von Zahnhälsen
     

Kiefergelenkdiagnostik

Wie ein „falscher Biss“ auch Kopf- oder Rückenschmerzen verursachen kann.
Die Auswirkungen einer falschen Bissposition auf unsere Allgemeingesundheit werden oft unterschätzt. Kleine Fehlstellungen der Bisslage können z. B. zu Kiefergelenksschmerzen, schmerzhaften Nackenverspannungen, Kopfschmerzen (Migräne) und Schwindelgefühlen führen.

Das Kausystem, sprich das Zusammenspiel von Kiefergelenk, Zähnen und Muskulatur muss perfekt ausbalanciert sein. So kann bereits ein einzelner, zu hoher Zahn zu einer ungleichen Verteilung der Beißkraft in den Kiefergelenken führen. Auch Zahnverlust kann die Beziehung von Ober- und Unterkiefer stören. Noch immer wird die Bedeutung eines gesunden Bisses mit symmetrischen Kiefergelenken unterschätzt. Eine Asymmetrie der Kiefergelenke beeinflusst den Körper. Durch ungleiche Belastungen im Kiefergelenk kommt es zu einer minimalen Drehung des Schädels, die sich auf die Halswirbelsäule überträgt. Diese Asymmetrie kann zu Veränderungen der  Wirbelsäulenkrümmung und zu diversen Verschiebungen im Skelett führen.

Der Mensch ist nicht mehr im Lot! Hier spricht man von der sogenannten Cranio-Mandibulären-Dysfunktion (CMD).


Typische Symptome:

  • Kopfschmerzen, Migräne

  • Stressanfälligkeit und Schlafstörungen

  • Ohrgeräusche (Tinnitus) und Schwindel

  • Zähneknirschen

  • Deutlich sichtbarer Zahnverschleiß

  • Knirschen, Knacken oder Schmerzen der Kiefergelenke

  • Eingeschränkte Beweglichkeit des Unterkiefers

  • Chronische Verspannungen

  • Muskelschmerzen im Kopf- und Nackenbereich

  • Halswirbelsäulensyndrom, Schulter- und Armschmerzen

  • Bandscheiben- und Hüftschmerzen

Die oben aufgelisteten Symptome müssen nicht zwangsläufig auf eine CMD
hinweisen.

Behandlungsziel:
Störungen im Zusammenspiel von Zähnen, Kiefergelenken und dem gesamten Bewegungsapparat aufzudecken. Mit sanften Korrekturen kann eine harmonische Funktion wiederhergestellt werden.

Digitales Röntgen

Eine moderne und schonende Untersuchungsmethode
Für eine möglichst gewebeschonende (minimal invasive) und präzise Behandlung ist digitales Röntgen heutzutage einer der wichtigsten Bestandteile.

Folgende Vorteile bietet die moderne 3D Röntgentechnologie:

  • Der Zahnarzt erhält innerhalb von wenigen Sekunden ein digitalisiertes Bild zur Beurteilung des Zahnstatus.

  • Gegenüber der klassischen Analogtechnik ist die Strahlenbelastung des digitalen Röntgens um 90% reduziert.

  • Digitale Röntgenbilder haben eine höhere Bildqualität und lichten Zahn- und Knochenstrukturen genauestens ab. Für eine schnelle und genaue Diagnose können Helligkeit und Kontrast sofort nachbearbeitet werden.

  • Die Entwicklungschemikalien wie bei analogen Röntgenfilme entfallen vollständig, somit wird die Umwelt durch die Digitaltechnik geschont.

Digitales Röntgen ist aus Sicht der modernen Zahnmedizin unabdingbar. Es ermöglicht, Zahn- und Knochenstrukturen darzustellen, die durch das menschliche Auge nicht untersucht werden können und für den Zahnarzt nicht sichtbar sind. Dennoch sollte auch digitales Röntgen nur dann eingesetzt werden, wenn andere Untersuchungsmethoden zu keinem erfolgreichem Ergebnis führen. Das digitale Röntgen leistet einen großen Beitrag zur zahnmedizinischen Behandlung für den Patienten und Zahnarzt.

3D-ANIMATIONEN