Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die im Kiefer verankert wird. Nach der Einheilung kann darauf Zahnersatz befestigt werden – zum Beispiel eine einzelne Krone, eine Brücke oder eine Versorgung zur Stabilisierung einer Prothese.
Implantate können eine Möglichkeit sein, einzelne oder mehrere fehlende Zähne zu ersetzen. Ob eine Implantatversorgung infrage kommt, klären wir anhand Ihrer individuellen Situation.
Für Zahnimplantate kommen unterschiedliche Materialien infrage. In unserer Praxis beraten wir Sie sowohl zu Titanimplantaten als auch zu Keramikimplantaten aus Zirkonoxid.
Titanimplantate werden seit Langem in der Zahnmedizin verwendet. Keramikimplantate sind eine metallfreie Alternative. Welches Material für Sie geeignet ist, hängt von Ihrer Ausgangssituation, dem geplanten Zahnersatz und Ihren persönlichen Vorstellungen ab. Wir erläutern Ihnen die jeweiligen Möglichkeiten und besprechen die Vor- und Nachteile verständlich.
Implantate übernehmen die Aufgabe der natürlichen Zahnwurzeln, der Körper nimmt sie nahezu wie eigenes Gewebe an. Wir arbeiten nach dem Stable Tissue Concept der Firma Argon Dental.
Welche Vorteile haben Implantate?
Man kann heute nahezu jedem Patienten eine Implantation ermöglichen. Die wichtigste Voraussetzung stellt ausreichendes Knochenvolumen dar, damit das Implantat einen festen Halt hat. Abgesehen von gibt es Personengruppen, bei denen Implantationen mit höheren Risiken verbunden sind, z. B. Personen mit starken Gesundheitseinschränkungen, Alkohol- oder Drogenabhängige sowie Raucher.
Ist nicht ausreichend Knochen vorhanden, kann dieser künstlich aufgebaut bzw. das bereits bestehende Knochenvolumen verstärkt werden. Im Unterkiefer geschieht das durch so genannten Knochenaufbau (Augmentation): Dabei wird entweder aus geeigneten Bereichen Knochen entnommen oder es werden Knochenersatzmaterialien verwendet. Im Oberkiefer ist manchmal ein Sinuslift nötig. Dabei wird die Schleimhaut der Kieferhöhle angehoben, um bessere Verhältnisse für das Implantat zu schaffen.
Zu Beginn sprechen wir über Ihre Wünsche und untersuchen Zähne, Zahnfleisch und Kiefer. Dabei klären wir, welche Art der Versorgung infrage kommt und ob die Voraussetzungen für ein Implantat gegeben sind.
Auf Grundlage der Untersuchung erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan. In den meisten Fällen wir eine dreidimensionale Diagnostik die Planung unterstützen. Unsere Praxis bietet computernavigierte Implantologie an, dies macht die Eingriffe schnell, präzise und sicher.
Das Implantat wird in der Regel ambulant und unter örtlicher Betäubung eingesetzt. Der genaue Ablauf richtet sich nach Ihrer Situation und dem vereinbarten Behandlungsplan.
Nach dem Einsetzen benötigt das Implantat 3-6 Monate Zeit zum Einheilen. Anschließend wird der geplante Zahnersatz befestigt. Die Dauer der einzelnen Behandlungsschritte kann je nach Befund variieren.
Sorgfältige Mundhygiene und regelmäßige Kontrollen tragen dazu bei, das Implantat und das umliegende Gewebe gesund zu erhalten. Nach der Behandlung besprechen wir mit Ihnen, worauf es bei der Pflege und Nachsorge ankommt.
Die Behandlung findet ambulant in unserer Praxis statt.
Der eigentliche Eingriff findet in der Regel ambulant statt und wird unter lokaler Betäubung durchgeführt. In den meisten Fällen werden keine Schmerzen während und nach der Behandlung auftauchen.
Die Kosten einer Implantatbehandlung hängen von vielen Faktoren ab. Die Kosten werden je nach Zahl der einsetzbaren Implantate, je nach der Schwierigkeit der Behandlung und je nach der Qualität des Zahnersatzes kalkuliert. Vor der Behandlung wird Ihnen ein individueller Kostenvoranschlag überreicht.
Die Materialien unterscheiden sich in ihren Eigenschaften. Titanimplantate sind etabliert und gelten als Goldstandard; Keramikimplantate aus Zirkonoxid sind metallfrei. Welche Möglichkeit für Sie infrage kommt, hängt vom Befund und Ihren persönlichen Wünschen ab. Wir beraten Sie dazu individuell.