Auch wenn die antibakterielle Wirkung von Ozon schon seit mehr als 100 Jahren bekannt ist und die Ozontherapie schon vor vielen Jahren ansatzweise erprobt wurde, ist sie für viele Zahnärzte heute noch Neuland. Dabei hat der Einsatz von Ozontherapiegeräten in der täglichen Praxis viele Vorteile, sowohl für den Zahnmediziner als auch für die Patienten. Grundlage für den Erfolg der Ozontherapie ist ein Gas, das auf natürliche Weise Pilze, Bakterien und Viren bekämpfen kann.
Die OZON-Behandlung bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten:
Die biochemische Wirkung beruht auf freien Sauerstoffatome (Singulett-Sauerstoff), welche bei der Bildung als auch beim Zerfall von Ozon entstehen. Trifft nun dieser „Singulett-Sauerstoff“ auf Eiweißmoleküle, so zerstört er sie in Sekunden-Bruchteilen. Dies geschieht v. a. bei zellkernlosen Spezies, also Bakterien, Viren oder Pilzen. Ozon ist für die Körperzellen und –gewebe dagegen nicht schädlich, sondern fördert die Sauerstoffsättigung der Körperzellen und gewährleistet damit eine bessere Heilung.
Mithilfe von Ozon ist es möglich, eine umfassende Keimreduktion in vielen zahnmedizinischen Bereichen zu erreichen.